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Der Hamburger Stadtteil und der grösste Parkfriedhof der Welt im Internet
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Geschichte & Zahlen

In folgender Übersicht sind Daten und Fakten des Ohlsdorfer Friedhofes in Kurzform dargestellt:

1873 Gründung einer "Commission für die Verlegung der Begräbnisplätze" in Hamburg.

1875 Geländekauf für einen städtischen Zentralfriedhof in der Gemarkung Ohlsdorf, etwa 130 ha.


1877 Feierliche Eröffnung des Friedhofs am 1. Juli aus Anlass der ersten Bestattungen.

1879 Der Architekt Wilhelm Cordes wird zum Friedhofsverwalter ernannt. Er war bereits mehrere Jahre als Bauleiter auf dem Friedhofsgelände tätig. Bau der ersten, noch hölzernen Kapelle für Trauerfeiern. 1965 wurde sie durch einen Neubau ersetzt.
Einrichtung einer Pferdeomnibuslinie vom Schweinemarkt bis vor die Friedhofskapelle. Es werden auch Leichen transportiert.

1880 Eröffnung der 8 km langen Pferdebahnlinie vom Pferdemarkt (heute Gerhart-Hauptmann-Platz) bis zum Friedhof.

1882 überlassung eines Begräbnisplatzes südlich des Friedhofs an die Jüdischen Gemeinden in Hamburg. Heute Jüdischer Friedhof an der Ihlandkoppel unter eigener Verwaltung.

1883 Gründung des "Hamburg-Altonaer Yereins für Feuerbestattung".
Die Friedhofsdeputation übernimmt die Aufgaben, der "Commission zur Yerlegung der Begräbnisplätze".

1885 Anlage eines Urnenhains vorerst nur für die Beisetzung von eingeäscherten Leichen aus dem Krematorium Gotha, dem ersten in Deutschland.

1890-91 Bau des Krematoriums (Architekt Fritz Dorn) an der Alsterdorfer Straße durch den Feuerbestattungsverein.

1892 Ein Gesetz läßt in Hamburg erstmals Feuerbestattungen zu.
Beisetzung von 8.605 Toten der Choleraepidemie in der Nähe der Kapelle 3. Die damaligen Grabfelder wurden inzwischen wieder belegt.

1895 Die Pferdebahn wird durch die Linie 6 der elektrischen Straßenbahn ersetzt. Ein Jahr später folgt die Linie 28.

1896-1900 Ankauf von Erweiterungsflächen im Norden des Friedhofs für die künftigen Kapellenbereiche 5 bis 8.

1898 Wilhelm Cordes wird zum Friedhofsdirektor ernannt.

1899 Bau eines Calcinierofens bei Kapelle 3 für die Yerbrennung von ausgegrabenen Leichen der aufgelassenen Steintorfriedhöfe.

1900 Modelle, Pläne und Fotos des Friedhofs werden auf der Weltausstellung in Paris ausgestellt und erhalten einen "Grand Prix".

1904 Anlage eines Urnenfriedhofs am Krematorium an der Alsterdorfer Straße durch die Friedhofsverwaltung Ohlsdorf.

1906 Die Vorortbahn (heute S-Bahn) vom Hauptbahnhof nach Ohlsdorf wird in Betrieb genommen.

1911 Einweihung des Verwaltungsgebäudes am Haupteingang. Modelle, Pläne und Fotos des Friedhofs werden auf der Internationalen Hygieneausstellung in Dresden ausgestellt.

1913-14 Erwerb von 180 ha Gelände für die Friedhofserweiterung nach Osten. Es war damals noch preußisches Gebiet.

1914 Die Hochbahn (heute U-Bahn) nimmt ihren Betrieb von Kellinghusenstraße nach Ohlsdorf auf.

1915 Der Plan für die Friedhofserweiterung nach den Vorstellungen von Wilhelm Cordes wird genehmigt. Bis 1919 wird danach gearbeitet.
Der Feuerbestattungsverein tritt das Krematorium und den Urnenfriedhof an der Alsterdorfer Straße an die Friedhofsverwaltung Ohlsdorf ab.

1917 Tod des ersten Friedhofsdirektors Wilhelm Cordes.

1919 Otto Linne, seit 1914 Gartenbaudirektor in Hamburg, wird kommissarischer Friedhofsdirektor.
Der Plan für das Erweiterungsgelände wird von ihm grundlegend geändert und vom Senat genehmigt.

1920 Beginn der Herrichtungsarbeiten im Rahmen eines Notstandsprogramms zur Beschäftigung von Arbeitslosen.
Die Friedhofsdeputation erläßt erstmals Bestimmungen für die Schmückung der Gräber und Richtlinien für die Aufstellung von Grabmalen. Eine Grabmalgenehmigungsstelle wird eingerichtet. Sie übernimmt auch Beratungen und wird später zum Friedhofskulturdienst.

1922 Eröffnung eines Musterfriedhofs an der Mittelallee.

1923 Einführung des Linienbusverkehrs nach Fahrplan auf dem Friedhof.

1928 Die bisher selbständige Friedhofsdeputation wird mit der Baudeputation vereinigt.

1933 Einweihung des neuen Krematoriums (Architekt Baudirektor Fritz Schumacher). Der Betrieb im Krematorium an der Alsterdorfer Straße wird eingestellt.
Otto Linne, zweiter Friedhofsdirektor, tritt in den Ruhestand.

1940 Die Kapelle 5 brennt ab. Sie wird nicht wieder aufgebaut.

1941 Bis zum Kriegsende werden auf dem Friedhofsgelände Zwangsarbeiter beschäftigt.

1943 Bestattung von 37.562 Opfern der Bombennächte vom 25. Juli bis 3. August in einem Massengrab nahe der Kapelle 13.

1945 Mit der Beseitigung von Kriegsschäden und verwilderten Grabfeldern wird begonnen.

1949 Einweihung des Mahnmals für die KZ-Opfer (Architekt Heinz Ruscheweyh).

1952 Einweihung des Mahnmals für die Bombenopfer ( Entwurf Gerhard Marcks ) .
Die öffentliche Leichenhalle an der Jungiusstraße wird nach Ohlsdorf verlegt.

1955 Der Urnenfriedhof an der Alsterdorfer Straße wird für Beisetzungen geschlossen.

1962 Beisetzung von 96 Opfern der Flutkatastrophe in der Nähe von Kapelle 12.

1975 Erste anonyme Beisetzung im Urnenhain bei Kapelle 8.

1977 Anläßlich des 100-jährigen Bestehens wird eine umfassende Ausstellung über die Geschichte des Friedhofes im Verwaltungsgebäude ausgerichtet.

1978 Expertentagung der Denkmalpfleger. Friedhofsanlage und Grabmäler werden als Gesamtkunstwerk von internationalem Rang eingestuft.

1981-86 Kunsthistorisches Forschungsprojekt zur Erfassung und Erhaltung der Grabmalkultur. Die Ergebnisse sind Grundlage für künftige Maßnahmen, mit denen die kulturhistorisch interessanten Grabdenkmale und charakteristischen Eigenheiten des Friedhofsbildes erhalten werden sollen.

Der Friedhof in Zahlen:

Größe:    400 ha
Länge:    3,5 km
Breite:    1,5 km
Umfang:    11,5 km
Straßen: 17 km
Erschließungswege: 80 km
Wasserleitungen: 120 km
Anzahl der Grabstätten: ca.320 O0O
Anzahl der Grabmale: 200 000
Anzahl der Schöpfbrunnen: 700
Anzahl der Bänke: 2.800
Anzahl der Abfallkörbe: 1.500

 

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